2009 war bisher immer für eine Überraschung gut, und hier kommt schon die nächste. In wenigen Wochen, ach fast schon Tagen, verlasse ich Stuttgart, Jung von Matt, Deutschland und Europa. Zumindest die geographische Sache ist temporär, aber die beste Gelegenheit, einen Neustart hinzulegen und diese Stadt wieder zu meinem Zuhause zu machen. Am 08. Oktober geht es los. See you on the road!
Archiv: ‘Stuttgart.’
Eineinhalb Jahre nach meinem ersten ausführlichen Bericht über die vegane Küche in Stuttgart wird es Zeit für einen zweiten Teil. Meine Stadt kenn ich nun viel besser und natürlich sind in der Zeit auch ein paar neue Perlen aufgetaucht. Trotz allem ist Stuttgart noch immer kein Eldorado für Veganer, spätestens nach Ausflügen nach Hamburg, Berlin und Göteborg wird mir also schwer ums Herz, wenn ich wieder nach Hause zurück kehre (zumindest aus kulinarischer Sicht). Aber keine Zeit zum Jammern, hier ist zweite Teil der meines veganen Stadtführers.
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Unser aller Freund Dominik bewirbt sich auf den Job, den wir alle wohl gern hätten: ein halbes Jahr Inselwächter auf den Inseln des Great Barrier Reefs sein. Für die Bewerbung hat er ein schönes Video gedreht: anschauen, abstimmen und den Dom auf die Insel schicken!
Bild freundlicherweise von Kai entliehen.
Haben wir es also wieder geschafft. Die endlosen Feiertage sind überstanden, viel Essen, Wein und alte Geschichten wurden aufgetischt. Ein Jahrgangstreffen mit dem unsäglichen “Von dir hätte ich das ja nicht gedacht” und einer Stunde Warten vor der schlimmsten Großraumdisse dieses Landes. Egal, denn es gab familiar faces und eine gute Zeit. Am Ende stehe ich mit Verspätung am Stuttgarter Flughafen, die Tasche viel zu schwer. Erleichtert, wieder zu Hause zu sein. Oder dort, was sich gerade nach zu Hause anfühlt.
Ach ja, und dann diese Sache mit dem Jahreswechsel. Endloses Grübeln über die Abendgestaltung, fast auf dem Sofa einschlafen und dann doch eine gute Nacht haben. 2009 könnte allerdings nicht komischer beginnen: die ersten Stunden des Jahres außerhalb meiner Wohnung verbrachten wir im Krankenhaus, um Röntgenstrahlen durch einen müden Körper zu schicken, dessen neunte Rippe rechts nun gebrochen ist. Hach. Danach die WMF-Maschine reparieren, die anscheinend keine Lust auf nen Neujahrskaffee hat. Krankenschwester spielen, schlafen und sich über die Ludolfs wundern. Meine Güte.
Aber morgen, ja morgen heißt es durchstarten und die wiedergewonnene Energie ins neue Jahr pressen. Mit Volldruck. Cheers 2009.
Es schneit in Stuttgart, es wird schon halb fünf dunkel und sowieso ist es ziemlich winterlich hier. Zeit also, sich abends die Decke bis unter die Augen zu ziehen, eine Kerze anzuzünden und die wenige Freizeit im Bett zu verbringen. 2008 ist jetzt bald rum - zack - hat doch grad erst angefangen. Aber alles ist gut, noch knapp vier Wochen die Zähne zusammenpressen. Es ist doch jedes Jahr so. Chaos im Advent und Weihnachten zwei Tage am Stück auf Muttis Sofa schlafen. In den 10 (!) Tagen - übrigens mein Rekord seit meiner Abwanderung - zu Hause steht vor allem “Ausruhen” und “Herzenssachen aufarbeiten” auf dem Plan. Achja, und ein Klassentreffen.
Aber noch ist es nicht soweit. In der Zwischenzeit suche ich noch nach schönen Themen, mal wieder den Feedreader durchstöbern - dann melde ich mich wirklich zurück. Jetzt erstmal: Gute Nacht.











